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Die Geschichte des Salzes

Am Anfang war das Salz...


Am Anfang war ein Knall...


Vor ca. 13,7 Milliarden Jahren,




Etwa 100 Sekunden später,





Einige Milliarden Jahre später,






Einige Milliarden Jahre später,



Vor ca. 280 Million Jahren,









Vor ca. 10.000 Jahren







Vor ca. 4.000 – 3.000 v.Chr.


Etwa 1.300 v.Chr.



Ab dem 8. Jh. V.Chr.




Seit dem 5.Jh. V.Chr.



Um 400 v. Chr.











ca. 2. Jh. V.Chr.












1158 n. Chr.





1616 n. Chr.







1963

stimmt so wohl nicht ganz, da war noch eine Menge „Meer“ mit im Spiel der Naturgewalten.

aber keiner da, der ihn hören konnte… so schon eher, aber auch das ist noch im Streit der Erkenntnisse.

am Anfang unseres Universums, als das gesamte bekannte Universum in einem Raumpunkt zusammengedrängt war, mit dem Volumen Null, quasi einer Kugel mit dem Radius Null… auch da war noch kein Salz da!

als die Temperatur mal eben auf schlappe 1 Milliarde Grad gefallen war, auch da war noch kein Salz da, aber, es bildeten sich die ersten Atomkerne (schwerer Wasserstoff) die sich zu Helium verbanden…

Jetzt geht es Schlag auf Schlag:

so vor ca. 10 Milliarden, da entstand unser Sonnensystem und aus dem Zerfall von Sternen und deren Neuentstehung, der Verdichtung von Materie und der Fusion der Elemente, entstand unter anderem unser Planet und mit dessen Verdichtung, dessen Vulkanismus, dessen geotektonischen Bewegungen traten auch unter anderem Elemente wie Natrium oder Chlor ans irdische Tageslicht.

als durch kondensierten Wasserdampf, der die Erdoberfläche erodierte, die Urmeere entstanden, lösten sich in ihnen auch Mineralien und lagerten sich auch ab.

im Zeitalter des Perm, entstanden in vielen Gebieten der Erden Meeresbecken, in denen sich unendlich viele gelöste Salze und Sedimente ablagerten, die durch Hebungen und Senkungen von Bergmassiven austrocknen konnten. Durch anschließende tektonische Bewegungen wurden diese Lagestätten zum Teil eingeschlossen und unter Druck verfestigt.

Die größten Salzlagerstätten liegen heute im Gebiet des Punjab, eines südwestlichen Ausläufer des Himalaja-Gebirge.

als die Menschen mehrheitlich zum Ackerbau übergingen, wurde Salz bewusst als Nahrung entdeckt.

Als Jäger nahmen sie ausreichend Salz über die tierische Nahrung zu sich. Durch die Nahrungsumstellung wurde das Salz als Nahrungsergänzung lebenswichtig. Es wurden Siedlungen in der Nähe von Salzlagerstätten errichtet.

nutzten schon die Sumerer und die Babylonier Salz zur Konservierung von Lebensmitteln.

entstand das erste Bergwerk in Hallstatt. Die Kelten entwickelten hier die so genannte Hallstatt-Kultur, auf Grund der Prosperität des Salzhandels mit weiten Teilen der damals bekannten Welt.

betrieben die Menschen in Mitteleuropa intensiven Salzabbau. Der keltische Begriff „Hall“ für Salz wurde sogar von den Römern übernommen. Es entstanden Handelsstraßen: z.B. „via salaria“ in Italien.

zahlten unter anderem die Römer ihren Soldaten ein salarium (lat. = Salzration) weil es nicht nur wertvolles Würzmittel war, vor allem ein begehrtes Tauschmittel.

zahlte z.B. Perikles, später Alexander der Große seinen Kämpfern Sold in Anteilen von Salz.

Als Handelsware war 1 kg Kristallsalz gleichwertig mit 1 kg Gold.

Homer und Sokrates schrieben von den positiven, lindernden Wirkungen salzhaltiger Seeluft, erkannten dass Arbeiter in Salzgruben weniger an Erkältungen erkrankten. Hippokrates von Kos z.B. wendete schon Salz als Heilmittel an, in dem Salz in die Luft geworfen wurde und Kranke im Kreis sitzend den Salzstaub inhalierten.

Die Einigung des chinesischen Kaiserreiches basiert unter anderem auf einem Salzmonopol.

Salz war zu diesem Zeitpunkt weit mehr als ein reines Nahrungsmittel oder wurde nur zur Konservierung genutzt.

Es fand vielfach Verwendung bei der Verarbeitung von Gegenständen: Gerben, Glasieren, Reinigen und auch als Arzneimittel.

Salz durchzog das tägliche Leben. Ortsnamen entstanden direkt im Zusammenhang mit Salz: Hall = keltisch: Hallstatt, Bad Reichenhall , Hall in Tirol

Es entwickelten sich Handelszentren an zentralen Punkten der Salzstraßen: z.B. München

Im Mittelalter war Salz immer wieder der Auslöser von Kriegen-Salzkiege 1292 - 1297.

Die Salzgewinnung wurde durch neue Techniken immer besser ausgebaut. Sole wurde in Holzleitungen direkt zu den Salinen geführt, in Bad Reichenhall werden erstmals Pumpensysteme zur Förderung über den Berg eingesetzt.

Seit dem 20 Jhd. wurde Salz dann industriell hergestellt und in seiner Konsistenz den Bedürfnissen der Industrie angepasst.

wurde der Codex Alimentarius ( Lebensmittelsicherheit ) von der WHO herausgegeben, wonach ein NaCl – Anteil von 97,5 % nachgewiesen werden muß.

Es gibt weit über 10.000 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Salz, über 93 % davon für die Industrie, wie Metallveredelung, chemische Elektrolyte, Trennmittel, PVC – Herstellung usw.
· 5 % des Salzverbrauches gehen in die konservierende Industrie.
· 2 % gelangen, meistens als raffiniertes Salz auf unseren Speisetisch.

Über die schädigende Wirkung von raffiniertem Salz wird ein eigener Themenbereich eröffnet werden, da wir Bürger hier blindlings, industriell gesteuert, in eine Fehlentwicklung hinein manövriert wurden, in deren Ergebnis dem Körper lebenswichtige Elemente entzogen werden und wir unter den verschiedensten Krankheiten zu leiden haben.

Pfadabhängigkeiten der Politik, fehlende Aufklärung und Interessenskonflikte der Verantwortlichen haben dazu geführt, dass wir uns von der Natürlichkeit der Salze entfernt haben.

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